Wie Arbeitgeber mit betrieblichen Versicherungen und Vorsorge-Leistungen die Zufriedenheit ihrer Angestellten erhöhen können.

Der Fachkräftemangel ist heutzutage eine der zentralen Herausforderungen für Unternehmer. Hier steht der regionale Handwerksbetrieb vor der gleichen Aufgabe wie ein Konzern: erfahrene Fachkräfte und qualifizierte Azubis zu finden, dauerhaft für sich zu gewinnen und fachlich wie körperlich fit zu halten. Das ist keine einfache Aufgabe. Fachkräfte sind in ganz Deutschland rar und die Generation Y stürmt mit hohen Ansprüchen in Bezug auf die Work-Life-Balance auf den Arbeitsmarkt. Kein Unternehmen kann sich deshalb zurücklehnen und sich sicher sein, dass die Angestellten einfach bleiben.

Mitarbeiterbindung: Altersvorsorge und Versicherungen

Wer fähige und motivierte Mitarbeiter haben und halten möchte, muss sich engagieren. Dafür gibt es kein Patentrezept, aber viele bewährte Methoden – wie regelmäßige Weiterbildungen, kontinuierlich das Feedback der Mitarbeiter einholen, möglichst flache Hierarchiestrukturen im Unternehmen aufbauen und vor allem Versorgungsangebote für die Mitarbeiter zur Verfügung zu stellen. Wir als Raiffeisenbank München-Süd eG unterstützen Unternehmer dabei, ihre Firma als Arbeitgeber attraktiv zu machen. Wir entwickeln für Sie überzeugende Vorsorge-, Absicherungs- und Unterstützungs-Lösungen, die Ihre Arbeitgeber-Attraktivität steigern. Wie diese im Detail aussehen, zeigen wir Ihnen hier:

Betriebliche Altersvorsorge (bAV)

Die Bauingenieurin Angela tut einiges, um die Mitarbeiterbindung in ihrem Planungsbüro zu erhöhen. Sie setzt auf flexible Arbeitszeitmodelle, qualifizierte Weiterbildungen und auf eine betriebliche Altersvorsorge. Dadurch konnte sie ihre Mitarbeiter enger an das Unternehmen binden und zugleich ihre Lohnnebenkosten senken. Denn zum einen spart die Bauingenieurin sich jetzt den Teil des Lohns, der in die betriebliche Altersvorsorge eingezahlt wird – die Sozialversicherungsbeiträge. Zum anderen ist eine Mitarbeiterversorgung als Betriebsausgabe steuerlich begünstigt. Für ihre Mitarbeiter ist die betriebliche Altersvorsorge zudem ein wichtiges Standbein für den Ruhestand. Für den Betrag, der angelegt wird, muss der Arbeitnehmer keine Steuern oder Abgaben zahlen. Die Rente wird erst bei der Auszahlung versteuert.

Betriebliche Krankenversicherung (bKV)

Mit über 60 Mitarbeitern setzt der Unternehmer Ralf in seinem mittelständischen IT-Betrieb zur höheren Mitarbeiterbindung und Positionierung als attraktiver Arbeitgeber auf eine betriebliche Krankenversicherung. Für seine Mitarbeiter übernimmt er damit zusätzlich zum Gehalt die Beiträge zur betrieblichen Krankenversicherung. Mit den privaten Kranken-Zusatzversicherungen aus dem R+V GesundheitsKonzept PROFIL kann er dabei sogar individuell den Versicherungsschutz seiner Mitarbeiter optimieren und Lücken im gesetzlichen Gesundheitsschutz schließen – beispielsweise beim Zahnersatz. Auch eine Absicherung der Familie ist mit der betrieblichen Krankenversicherung möglich: Ehegatten, Lebenspartner und Kinder seiner Mitarbeiter können mitversichert werden. Selbst bei Ausscheiden aus dem IT-Unternehmen kann der Arbeitnehmer auf Wunsch die Versicherung privat weiterführen.

Gut zu wissen: Möglich ist der Abschluss eines Gruppenversicherungsvertrags bereits ab 5 Mitarbeitern (Stufe I). Ab dem 10. versicherten Mitarbeiter reduziert sich der Beitrag (Stufe II). Bei einer obligatorischen Absicherung von mindestens 10 Mitarbeitern oder wenn 50 Prozent der Mitarbeiter eines Unternehmens (mindestens 20 Mitarbeiter) versichert werden, entfällt die Gesundheitsprüfung (Stufe III).

Betriebliche Unfallversicherung (bUV)

Wo gearbeitet wird, passieren Unfälle – trotz aller Vorsicht. Unternehmer Helmut wollte seinen Mitarbeitern in seinem Metallbauunternehmen deshalb einen umfassenden Schutz für den Ernstfall bieten. Er entschied sich für eine Gruppenunfallversicherung (R+V-Risiko-UnfallPolice Gruppe). Dieser Tarif umfasst nicht nur Unfälle im Betrieb und Wegeunfälle, sondern auch zusätzliche Leistungen, die den Mitarbeiter helfen, aber auch Helmut als Arbeitgeber wirkliche Vorteile liefern: Zum Beispiel eine psychologische Akutintervention nach traumatischen Unfall-Ereignissen – für den Verunfallten selbst, aber auch für die Kollegen, wenn sie beispielsweise einen Arbeitsunfall mit ansehen mussten. Bei Bedarf unterstützt und koordiniert auch ein Reha-Manager das Heilverfahren (Kosten für empfohlene Reha-Maßnahmen werden bis zu 20.000 Euro übernommen). Und fällt ein Mitarbeiter für längere Zeit aus, erstattet die R+V  die Kosten für die Vermittlung einer externen Ersatz-Arbeitskraft (bis 1.000 Euro) und bezuschusst auch nach nachgewiesene Lohn- und Gehaltskosten für die gefundene Person bis zu 2.000 Euro pro Monat, für maximal 6 Monate.

Lebensarbeitszeitkonto (LAZ)

Dass sich ihre Belegschaft flexiblere Lebensarbeitszeitmodelle wünscht, merkte Sonja mit ihrem E-Commerce-Unternehmen schon lange. Sie entschied sich deshalb, über die R+V sogenannte Zeitwertkonten für ihre Mitarbeiter einzurichten. Darauf kann ein Wertguthaben steuer- und sozialversicherungsfrei, zum Beispiel aus Gehalt oder Überstunden angespart werden. Die Beiträge werden ertragsbringend mit garantierter Verzinsung in einer Rentenversicherung angelegt. Von dem angesparten Wertguthaben können Mitarbeiter dann, in Abstimmung mit dem Arbeitgeber, eine voll finanzierte Auszeit bzw. Freistellung von der Arbeit nehmen – zum Beispiel um Vorruhestandslösungen zu finanzieren oder individuelle Freistellungszeiten, wie Weiterbildung, Teilzeit oder Pflege- und Elternzeiten zu ermöglichen. In Sonjas Fall konnte eine Mitarbeiterin damit ein Sabbatical unter Fortzahlung des Gehalts nehmen, das durch das Lebenszeitkonto finanziert wurde.

Übrigens: Das R+V-Firmenportal ist die digitale Plattform für Arbeitgeber zur Verwaltung ihrer Vorsorge-Verträge. Es ermöglicht Ihnen eine moderne, papierlose Verwaltung, beschleunigte Prozesse und maximale Übersicht über Ihr Firmenversorgungswerk.

Hier: Finanzierungsformen für Firmenkunden