Unterstützung, Mitsprache und Dividende – welche Vorteile eine Mitgliedschaft bei der Raiffeisenbank München-Süd eG bietet.

Lokal verankert, überregional vernetzt, ihren Mitgliedern verpflichtet und demokratisch organisiert: Diese Merkmale zeichnet eine Genossenschaftsbank wie die Raiffeisenbank München-Süd eG aus. Mit etwa 30 Millionen Kunden und über 18,6 Millionen Mitgliedern sind die Genossenschaftsbanken die größte genossenschaftliche Gruppe überhaupt in Deutschland. Doch was machen die Vorteile einer Genossenschaftsbank eigentlich aus?

Viele für einen – die Rettung des Mittelstands

Vor dieser Frage stand die Unternehmerin Janine, als sie für ihre neueröffnete Tierarztpraxis das passende Geschäftskonto finden wollte. Dabei ging es ihr zunächst um ganz praktische Abwägungen. Die Veterinärin suchte eine Bank, die gut in der Region vernetzt ist, über viele Filialen und Geldautomaten verfügt und obendrein moderne Kreditlösungen anbietet. All das konnte die Raiffeisenbank München-Süd eG mit ihrem Genossenschaftsmodell bieten: Wir kennen die Region und den Markt, bilden zusammen mit den Volksbanken eines der dichtesten Servicenetze in Europa und können durch die Zusammenarbeit mit diversen Spezialinstituten (u.a. Bausparkasse Schwäbisch Hall, R+V Versicherungen, Fondsgesellschaft Union Investment) in der genossenschaftlichen Finanzgruppe eine große Vielfalt an Finanzdienstleistungen erbringen. Ihre Entscheidung, Mitglied der Raiffeisenbank zu werden, traf Janine aber letztlich nicht nur aus praktischen Gründen, sondern aufgrund des Genossenschaftsgedankens – der seit November 2016 sogar zum immateriellen UNESCO-Kulturerbe zählt.

Um ihn zu verstehen, muss man etwas in der Geschichte zurückgehen. So reichen die Anfänge der Genossenschaftsbanken bis ins 19. Jahrhundert zurück. Hungersnöte und Missernten prägten damals die Zeit. Besonders Bauern, Handwerker und kleine Unternehmen waren betroffen. Sie benötigten Kredite und waren dabei auf private Geldverleiher angewiesen, da sie keinen Zugang zu den städtischen Privatbanken hatten. Viele verschuldeten sich, verarmten und verloren ihre wirtschaftliche Existenz. Um diesen Mittelstand zu retten, regten damals Hermann Schulze-Delitzsch und Friedrich Wilhelm Raiffeisen fast zeitgleich die Gründung von Kredit- bzw. Darlehenskassenvereinen an und legten damit das Fundament für die Gründung genossenschaftlicher Banken. Die Gemeinschaft der Vereine ermöglichte den Einzelnen, sich selbst zu helfen – getreu dem Motto: „Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele“.

Wie man Mitglied bei der Genossenschaftsbank Raiba München Süd e.G. wird

Das Fundament dieser Rechtsform „eingetragene Genossenschaft“ (eG) ist damals wie heute die Mitgliedschaft. Die Mitglieder einer Genossenschaft schließen sich zusammen, weil sie ein gemeinsames wirtschaftliches Ziel im Verbund leichter erreichen. Genossenschaftsbanken verstehen sich dadurch nicht als reine Wirtschaftsbetriebe, sondern basieren auf klar definierten genossenschaftlichen Werten wie zum Beispiel Partnerschaftlichkeit, Vertrauen, Fairness und Verantwortung und dienen stets der Förderung der Mitglieder. Ihre Interessen rangieren vor der Gewinnmaximierung – denn die Mitglieder sind nicht nur die Kunden der Raiffeisenbank, sondern auch ihre Eigentümer.

Um Teil der Genossenschaft zu werden, müssen sich alle neuen Mitglieder mit einem oder mehreren Geschäftsanteilen an der Genossenschaftsbank beteiligen. Die Höhe der Beteiligung ist in der Satzung unserer Bank geregelt. Im Gegenzug erhält jedes Mitglied ein Mitbestimmungsrecht. So darf die Tierärztin Janine als Genossenschaftsmitglied nun auch über die Genehmigung des Jahresabschluss in der Generalversammlung abstimmen. Dabei gilt das grunddemokratische Prinzip: ein Mitglied, eine Stimme – unabhängig davon, wie viele Geschäftsanteile sich im Besitz der jeweiligen Mitglieder befinden. Maximale Information und Transparenz sind ebenfalls selbstverständlich: So kann sich Janine auch außerhalb der Mitgliederversammlung jederzeit an ihre Bank vor Ort werden oder sich im Geschäftsbericht informieren.

Dividende und weitere Vorteile der Mitgliedschaft

Dazu werden alle Mitglieder auch am wirtschaftlichen Erfolg beteiligt: Denn auf ihre Geschäftsanteile wird in der Regel einmal jährlich eine Dividende ausgezahlt. Außerdem profitieren sie von exklusiven Mitgliedervorteilen: So kann Janine beispielsweise die kostenfreie telefonische Rechtsberatung der Deutschen Anwaltshotline in Anspruch nehmen oder einen Vertrag mit attraktiven Beitrags- oder Leistungsvorteilen bei den R+V-Versicherungen abschließen.